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Do April 25 10:01 2019 Kategorie

Breite oder schmale Reifen – Nokian Tyres zeigt, wo die Fahrunterschiede liegen

Viele Autofahrer legen Wert darauf, dass ihre Sommerreifen auffälliger als ihre Winterreifen aussehen. Daher werden für die Sommersaison meist breitere und flachere Reifen gewählt, wohingegen schmalere Reifen vorzugsweise in der Wintersaison zum Einsatz kommen. Die Reifenwahl beeinflusst jedoch nicht nur das Aussehen des Fahrzeugs, sondern auch den Fahrkomfort und einige weitere Fahreigenschaften – Nokian Tyres zeigt, wo die Fahrunterschiede konkret liegen.

 

In Mitteleuropa besitzen Autofahrer in der Regel zwei Felgensets: eines für Sommer- und eines für Winterreifen. Für Sommerreifen werden meist etwas größere und teurere Felgen gewählt.

Wenn Autofahrer mit montierten Winterreifen zum Kauf eines neuen Sets Sommerreifen fahren, sollten sie die korrekte Felgengröße der bisherigen Sommerreifen kennen. Ansonsten könnten die neu gekauften Reifen nicht auf die vorhandenen Felgen passen“, sagt Martin Dražik, Produktmanager bei Nokian Tyres.

Für die zugelassene Reifengröße und mögliche Alternativgrößen kann die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs herangezogen werden.

Schmale Reifen sind günstiger, breite Reifen sind schöner

Von den vom Fahrer gewünschten Fahrzeugeigenschaften hängt auch die richtige Reifenbreite ab. Die Reifenbreite wirkt sich auf den Reifenpreis und einige weitere Eigenschaften aus, wie etwa den Grip, den Geräuschlevel, den Fahrkomfort und das Aussehen.

Das Ersetzen von schmalen Reifen durch breitere Reifen erhöht in der Regel den Rollwiderstand und damit auch minimal den Kraftstoffverbrauch. Bei Sommerreifen ist die jeweilige Größe auch eine Frage der Ästhetik. Ein breiter Reifen wird allgemein oft als optisch „schöner“ empfunden als ein schmaler Reifen.

Wenn der Fahrer auf einen größeren Reifendurchmesser wechseln möchte, muss der Reifenquerschnitt reduziert werden. Dadurch bleibt der Außendurchmesser innerhalb der gesetzlichen Vorgaben und der Reifen behält genug Raum zum Rotieren“, erklärt Martin Dražik.

Der Reifenquerschnitt bezieht sich auf das Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite. Da die beliebtesten Reifengrößen schmale Reifen mit einem hohen Querschnitt sind, werden diese zu größeren Stückzahlen produziert als breite Reifen mit niedrigem Querschnitt. Das ist auch der Grund, weshalb schmale Reifen meist günstiger als breite Reifen sind.

Beide Reifentypen haben ihre Vorteile

Das Luftvolumen in einem Reifen beeinflusst vor allem den Fahrkomfort. Je größer der Felgendurchmesser, desto weniger Luft hat im Reifen Platz. Reifen mit hohem Querschnitt und viel Luftraum fahren sich bequemer als breite Reifen mit niedrigem Querschnitt.

In Hinblick auf den Sicherheitsaspekt haben beide Reifentypen ihre guten Seiten: Auf trockener Straße besitzen breite Reifen mehr Grip als schmalere Reifen. Doch bei ihnen ist die Aquaplaninggefahr entsprechend höher.

Im Winter funktionieren schmale Reifen besser unter extremen Bedingungen, da sie über einen größeren Anpressdruck auf die Straße verfügen. Schmale Reifen sind auch auf frisch gefallenem Schnee und Schneematsch die bessere Wahl. Breitere Reifen bieten mehr Grip auf harten Fahrbahnoberflächen“, sagt Martin Dražik.

So lesen Sie die Reifengröße richtig aus

Die beispielhafte Reifenmarkierung 205/55 R16 94V XL beschreibt folgende Reifenmerkmale:

205: Die Breite des Reifens in Millimetern (205 mm) bei normalem Reifendruck. Die tatsächliche Profilbreite wird immer kleiner sein, abhängig vom Reifenmodell und dem jeweiligen Hersteller.

55: Den Reifenquerschnitt oder das Verhältnis zwischen der Höhe und der Breite des Reifens. Die Zahl 55 bedeutet zum Beispiel, dass die Höhe der Seitenwand des Reifens 55 Prozent der Breite des Reifens entspricht. Je kleiner die Zahl, desto flacher die Seitenwand.

R: Die Reifenstruktur. R steht für Radialreifen.

16: Der Felgendurchmesser in Zoll.

94: Der Tragfähigkeitsindex des Reifens. Die Zahl 94 bedeutet, dass der Reifen bei normalem Reifendruck eine Maximallast von 670 kg tragen kann. Kleinere Zahlen bedeuten eine niedrigere Tragfähigkeitskapazität.

V: Der Geschwindigkeitsindex des Reifens oder die Angabe, welche Höchstgeschwindigkeit mit dem Reifen erlaubt ist. V bedeutet zum Beispiel, dass der Reifen nicht schneller als 240 Kilometer pro Stunde gefahren werden sollte.

XL: Wenn die Reifenmarkierung mit „XL“ („Extra Load“) endet, bedeutet das, dass der Reifen eine größere Last als der entsprechende reguläre Reifen tragen kann.

 

Bildmaterial erhalten Sie hier.

 

Pressekontakt:

Nokian Tyres GmbH, Am Tullnaupark 8, 90402 Nürnberg

Zuzana Seidl, Public Relations Manager CE, Nokian Tyres, E-Mail: Zuzana.Seidl@nokiantyres.com, Tel.: +42 0 603578866

Stefanie Künstner, Public Relations Manager, PR-Agentur Weber Shandwick, E-Mail: SKuenstner@webershandwick.com, Tel.: +49 89 380179 19

 

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Nokian Tyres ist der nördlichste Reifenhersteller der Welt und eines der nachhaltigsten Unternehmen der Branche. Wir bieten Sorgenfreiheit unter allen Bedingungen durch die Entwicklung hochwertiger, sicherer und umweltfreundlicher Reifen für Pkw, Lkw und Schwermaschinen. Besonders bekannt sind wir für unsere innovativen Winterreifen. Zu unserer Gruppe gehört auch die Vianor-Kette, die sich auf Fahrzeugwartung und Reifenservice spezialisiert hat. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro und beschäftigte rund 4.800 Mitarbeiter. Nokian Tyres ist im Nasdaq Helsinki gelistet. Weitere Informationen: www.nokiantyres.de