Das Testgelände Ivalo „White Hell‟

Mehr als die Hälfte der Produktentwicklungskosten von Nokian Tyres wird für das Testen der Produkte verwendet.Ausreichende Testergebnisse erhält man nicht einfach unter Laborverhältnissen. Nokian Tyres testet seine Produkte daher auch in der echten Umgebung, damit sie in schwierigen, anspruchsvollen und wechselhaften Verhältnissen tadellos funktionieren.

In Finnisch-Lappland, in Ivalo, nördlich des Polarkreises, befindet sich ein mehr als 700 Hektar großes Testzentrum, dessen Produktentwicklungs- und Testteams sowie Gespürfahrer die Reifen auf eine harte Probe stellen.Im Testzentrum Ivalo werden die extremen Situationen des Fahrens im Winter von November bis Mai Tag und Nacht simuliert. Die Temperaturschwankungen sind enorm; innerhalb von 24 Stunden kann sich die Temperatur um bis zu 40 Grad verändern.Mitten im Winter, zur Zeit der Polarnacht, bringt die Dunkelheit ihre eigenen Schwierigkeiten für die Entwicklungsarbeit mit sich, im Frühling dagegen kämpft man mit den sich ständig ändernden Verhältnissen, die eine Folge der kalten Nächte und der sonnigen Tage sind.Im Laufe eines Jahres werden mehr als 20 000 Reifen getestet.

Im Testzentrum Ivalo gibt es mehr als 20 verschiedene Teststrecken.Die Teststrecken, die ständig gewartet werden müssen, sind insgesamt mehr als 100 km lang. Auf den Strecken werden u.a. das Fahrverhalten auf Schnee und Eis sowie die Beschleunigungs- und Bremseigenschaften des Reifen getestet. Nokian Tyres ist gerade eben aufgrund dieser umfassenden, sorgfältigen in Lappland durchgeführten Tests der weltweit führende Fachmann für nordische Verhältnisse.

Führend bei Winterreifentests

Der Grund für das Winter-Knowhow von Nokian Tyres ist im Herzen der unbestechlichen Verhältnisse in Finnisch-Lappland zu finden.

Der Weg von den europäischen Metropolen bis zum Testzentrum von Nokian Tyres in Ivalo ist weit.Rund 300 km nördlich des Polarkreises, inmitten der Wildnis, liegt der finnische Cousin der Grünen Hölle des Nürburgrings - White Hell.

Nokian Tyres hat 1986 das Testzentrum an einem Ort gegründet, an dem die Eigenschaften des Reifens wirklich unter Beweis gestellt werden müssen.Im Testzentrum Ivalo wird unter extremen Bedingungen gearbeitet; bei eisigem Frost inmitten von Schnee und Eis.

Der sich durch die Fjälllandschaft windende Weg endet an einem Tor, hinter dem sich eine moderne, ständig in Entwicklung befindliche Welt der Autoreifentests auftut: Wartungsgebäude, Musterfahrzeuge, Technik und Hilfsmittel und natürlich die Fachleute bei ihrer Arbeit.

Der Ruf des Testzentrums Ivalo als ein im positiven Sinn gnadenloser und technisch sehr hochwertiger Ort wächst ständig.

– Wir erhalten immer mehr Testbesuche von internationalen Autozeitschriften.Sie verringern nicht die Ressourcen der Produktentwicklung von Nokian Tyres, sondern sind Teil der natürlichen Tätigkeit hier in den arktischen Verhältnissen, berichtet Petri Peltoniemi, der Leiter der Testtätigkeit.

Einzigartig und flexibel

Ziel des Sicherheits-Trendsetters ist es, noch bessere und zuverlässigere Winterreifenmodelle zu entwickeln.Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist dabei das Testzentrum in Ivalo:der Heimvorteil und die Wiege des Winterreifen-Knowhows – eine einzigartige Kombination.

Auf den exakt geplanten Strecken und Straßen werden Autoreifen kompromisslos unter möglichst gleichmäßigen Bedingungen getestet.In Ivalo durchläuft jeder Reifen zahlreiche Bremsungen, Beschleunigungen, Drehungen, Slalomfahrten und steile Bergauffahrten bei Schnee und Eis.Das schwierige Ziel besteht darin, die besten Reifen von den guten zu unterscheiden und die weltweit besten Sicherheitseigenschaften für zukünftige Winterreifen zu ermöglichen.

Das Testzentrum Ivalo ist einzigartig. Keine auf dem Prüfstand, oder unter künstlichen Vorrausetzungen absolvierten Tests sind mit den Bedingungen vergleichbar, unter denen wir unsere Reifen dort testen, stellt Matti Morri fest, der Leiter des technischen Kundendienstes von Nokian Tyres.

"Das Testzentrum Ivalo ist einzigartig. Keine auf dem Prüfstand, oder unter künstlichen Vorrausetzungen absolvierten Tests sind mit den Bedingungen vergleichbar, unter denen wir unsere Reifen dort testen. "
Matti Morri, Leiter des technischen Kundendiensts, Nokian Tyres plc


Morri weiß, wovon er spricht.Seit zwanzig Jahren veranstaltet dieser erfahrene Reifenfachmann die Schulungs- und Lancierungsbesuche der ausländischen Händler von Nokian Tyres in Ivalo.

– Das ist eine interessante und internationale Arbeit.Außerdem habe ich im Laufe der Zeit die Arbeit im Testzentrum von Grund auf kennengelernt.So ist beispielsweise der Arbeitsaufwand für die Wartung und Instandhaltung der Fahrstrecken erstaunlich hoch:Hier wird hart gearbeitet, und das eigentliche Fahren und Testen macht nur einen kleinen Teil aus.

Peltoniemi stimmt dem zu.Verhältnisse, die vergleichbare Ergebnisse ermöglichen, entstehen nicht von selbst oder durch Zufall.Die Verhältnisse in Ivalo erfordern von allen Beteiligten das beste Fachwissen und höchstes Engagement.

– Wenn das Wetter furchtbar ist, muss das Wartungsteam mit den Räum- und Instandhaltungsarbeiten der Fahrstrecken mitten in der Nacht anfangen und sie bis zum späten Abend fortsetzen.

Im Testzentrum Ivalo passt man sich flexibel an die Situation an. In der aktiven Saison wird hier an sieben Tagen in der Woche gearbeitet.

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Sorgfältig auf die verschiedenen Verwendungszwecke zugeschnittene Produkte, die strengen Tests unterzogen wurden, überzeugen.

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