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Reifeninfos

Reifendruck im Winter: Passen Sie den Reifendruck bei sinkenden Temperaturen an

Zwei Lkw auf matschiger Winterstraße

Da Nokian Tyres in den nordischen Ländern ansässig ist, wo die Winter besonders kalt sind und Reifen extremen Belastungen ausgesetzt sind, kennt das Unternehmen die Auswirkungen winterlicher Bedingungen und niedriger Temperaturen auf Nutzfahrzeugreifen. Neben der Verwendung spezieller Winterreifen in den kalten Monaten ist es entscheidend, den Reifendruck den Witterungsbedingungen anzupassen. So sind Sie für alle Herausforderungen des Winters bestens gerüstet.

Unabhängig von den Bedingungen ist es entscheidend, den korrekten Reifendruck Ihrer Nutzfahrzeuge einzuhalten. Dies gilt insbesondere für Industriereifen mit hohem Druck, der in bestimmten Anwendungen über 10 bar (145 psi) steigen kann. Solch hohe Drücke bergen ein erhebliches Risiko und können Explosionen verursachen, die mit leichten Sprengstoffen vergleichbar sind.

Reifendruckabfall im Winter

Beachten Sie beim Betrieb Ihrer Nutzfahrzeuge im Winter, dass der Reifendruck mit sinkender Außentemperatur abnimmt. Um diesem Temperaturabfall entgegenzuwirken, sollten Sie Ihre Reifen etwas über den empfohlenen Druck aufpumpen. Andernfalls sind die Reifen unterfüllt und erreichen nicht ihre optimale Leistung.

Verwenden Sie das untenstehende Diagramm, um den geeigneten Reifendruck für verschiedene Temperaturen zu ermitteln.

Zum Vergleich: Der Reifendruck von Forstreifen steigt mit jedem Grad Celsius (50 °F) um ca. 0,17 bar (2,4 psi), während er bei Hafenreifen um ca. 0,35 bar (5 psi) zunimmt.

Prüfen Sie den Reifendruck regelmäßig bei kalten Temperaturen

Kontrollieren Sie den Reifendruck im Winter, um Temperaturschwankungen auszugleichen. Ein zu hoher Reifendruck kann zu Schäden, vorzeitigem oder ungleichmäßigem Reifenverschleiß und im schlimmsten Fall zu einem Reifenplatzer führen.

Auch ein zu niedriger Reifendruck kann schwerwiegende Folgen haben. Das Fahren auf hartem und unebenem Untergrund mit zu niedrigem Luftdruck erhöht die Reibung und reduziert die Stoßdämpfung, was zu Schäden führen kann. Darüber hinaus kann unzureichender Reifendruck Karkassenablösungen, Materialermüdung, Gürtelkantenablösungen und allgemeine Strukturschäden verursachen.

Wenn möglich, prüfen und korrigieren Sie den Reifendruck in einem geschlossenen Raum, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Insbesondere schwere Reifen erwärmen sich bereits nach kurzer Zeit, was zu ungenauen Messwerten beim Prüfen des aktuellen Reifendrucks führen kann. Warten Sie, bis die Reifen abgekühlt sind, oder kontrollieren Sie den Reifendruck direkt vor Fahrtantritt.

Was beeinflusst den Reifendruck noch?

Winterliche Temperaturen sind nicht der einzige Faktor, den Sie bei Fahrten unter kalten Bedingungen berücksichtigen sollten. Auch Geschwindigkeit und Beladung spielen eine wichtige Rolle, da beide im Laufe des Arbeitstages stark schwanken können. Daher kann es erforderlich sein, den Reifendruck während des Arbeitstages mehrmals anzupassen.

Das technische Handbuch für Nokian Tyres enthält eine Tabelle mit Geschwindigkeits-, Druck- und Tragfähigkeitswerten für jeden Reifen. Mithilfe dieses Handbuchs können Sie nachvollziehen, wie sich Änderungen bei Geschwindigkeit, Last und Reifendruck gegenseitig beeinflussen.

Hier ein Beispiel, wie Sie den passenden Reifendruck für einen Reifen der Größe 650/65R26.5 174 D anhand der Last und der Höchstgeschwindigkeit ermitteln.

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Dieser Artikel wurde aus dem Englischen mit einem KI-basierten Tool übersetzt

Bitte denken Sie daran, dass es in der Verantwortung des Fahrers liegt, sicherzustellen, dass seine Reifen sicher und für sein Fahrzeug geeignet sind, und dass er die Richtlinien des Fahrzeugherstellers für die ordnungsgemäße Verwendung und Wartung befolgt. Wenden Sie sich an Ihren nächstgelegenen Nokian Tyres Händler oder an den Hersteller Ihres Fahrzeugs, um spezifische Ratschläge zu erhalten.