EU-Reifenkennzeichnungen helfen Ihnen beim Sommerreifenkauf

Seit etwa einem Jahr verfügen die neuen Reifen über eine EU-Reifenkennzeichnung, die den Kunden helfen, unterschiedliche Reifen miteinander zu vergleichen. Viele Fahrer wissen jedoch immer noch nicht von der Kennzeichnung. Die Kennzeichnung ist den auf den Haushaltsgeräten befindlichen Energieeffizienzkennzeichnungen ähnlich. Es empfiehlt sich, die Kennzeichnung sorgfältig zu studieren, denn mithilfe der Kennzeichnung können Sie die Reifen in Bezug auf die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit vergleichen.

Die neuen Reifen tragen die EU-Reifenkennzeichnung seit November 2012. Die Kennzeichnung beschreibt den Rollwiderstand, das Abrollgeräusch und die Kraftstoffwirtschaftlichkeit des Reifens.

Auf den finnischen Straßen ist der Nassgriff im Sommer von besonderer Bedeutung, und beim Kauf der Sommerreifen sollten Sie ihm besondere Aufmerksamkeit widmen. Auf der EU-Reifenkennzeichnung steht A für den besten Griff, während F den schwächsten Griff bedeutet.

– Man sollte nicht vergessen, dass die Kennzeichnung keinerlei Informationen über das Aquaplaning oder das Handling von Reifen auf nasser Fahrbahn gibt. Bei der Kennzeichnung wird nur der Bremsweg auf nassen Fahrbahnen gemessen, konstatiert Herr Morri, der als Leiter des technischen Kundendiensts bei Nokian Tyres tätig ist.

Mit dem Rollwiderstand wird die Kraftstoffeffizienz des Reifens gemessen. Je besser die Einstufung, desto weniger Kraftstoff verbraucht der Reifen.

– Bei den Kraftstoffkosten kann ein hochwertiger Reifen erhebliche Ersparnisse erbringen. Zum Beispiel mit Reifen der Klasse A verbraucht ein Wagen ungefähr 0,1 Liter weniger Kraftstoff per 100 Kilometer als ein Wagen mit Reifen der Klasse B, veranschaulicht Herr Morri.

Vergleicht man die beste Einstufung mit der schlechtesten, können die jährlichen Kraftstoffersparnisse sogar etwa 90 Liter betragen.

Die Informationen über das externe Abrollgeräusch geben an, wie laut die Menschen außerhalb des Wagens das Rollgeräusch der Reifen wahrnehmen. Diese Daten informieren also nicht über das Geräusch im Fahrzeuginneren. Das externe Abrollgeräusch wird in Dezibel in drei Klassen angegeben. Je mehr schwarze Schallwellen auf der Kennzeichnung, desto größer ist das Abrollgeräusch.

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Ziel der Verordnung ist es, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit des Straßenverkehrs zu verbessern, indem die Benutzung kraftstoffeffizienter, sicherer und möglichst geräuscharmer Reifen gefördert wird.

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