Sie befinden sich hier: Produkte / Innovationen / Testen unter extremen Bedingungen / Das Testgelände in Nokia
« Zurück
Das Testgelände in Nokia
Das Testgelände in Nokia
Die Testsaison von Nokian Tyres im Testzentrum Nokia dauert von April bis November. Die automatische Bewässerungsanlage ist wohl weltweit einzigartig. Zur Ausrüstung des Zentrums gehört auch eine Messeinheit zur Geräuschmessung, mithilfe derer der Geräuschpegel von vorbeifahrenden Fahrzeugen gemessen werden kann.
Das sich ständig entwickelnde Testzentrum, das auf einer Fläche von 30 Hektar liegt, stellt sich neben den witterungsbezogenen Herausforderungen auch den Anforderungen der Zukunft.
1. Nasshandling
Ziel des Nasshandlingstests ist herauszufinden, wie der Reifen auf einer nassen Fahrbahn funktioniert. Der Testfahrer bewertet Funktionalität, Handlingsvermögen und die Folgerichtigkeit. Diese Bewertungen werden durch die Rundenzeiten ergänzt.
- Länge 500 m
- Breite 5 m
- Radien der Kurven 35 – 50 m
- automatische Bewässerungsanlage
2. Nassgriff, Testrundbahn
Auf der nassen Rundbahn wird der Quergriff des Reifens auf nassem Asphalt gemessen wie auch die Rundenzeiten. Darüber hinaus bewertet der Testfahrer auch das Verhalten des Reifens.
- Radius der Rundbahn 40 m
3. Nassgriff, Bremsen
In diesem Test wird der Anhalteweg des Reifens sowohl bei ABS- als auch bei Blockierbremsung gemessen.
- Länge 230 m
- Breite 13 m
- 4 unterschiedliche Straβenbelagtypen: normaler (nordischer) Asphalt, glatter (mitteleuropäischer) Asphalt,
grober Asphalt und Beton.
4. Aquaplaning in Längsrichtung
Aquaplaning in Längsrichtung wird in einem 80 Meter langen Testbecken, in dem man gerade ausfährt, getestet. Die Testergebnisse ergeben sich aus den subjektiven Bewertungen des Testfahrers und den objektiven Messergebnissen der Aquaplaning-Geschwindigkeit.
- Länge 80 m
- Breite 3 m
- Wassertiefe im Becken maximal 15 mm
5. Aquaplaning in Querrichtung
Beim Aquaplaning in Querrichtung wird die Fähigkeit des Reifens untersucht, die Aquaplaning-Gefahr zu umgehen und zu verhindern, in einer Kurve in Aquaplaning zu geraten. Das Aquaplaning in Querrichtung wird auf der runden Testbahn getestet.
- Länge 20 m
- Breite 5 m
- Radius 100 m
- Wassertiefe 8 mm
- Neigung der Bahn 1,5 %
6. Handlingsbahn
Auf der Handlingsbahn wägt der Testfahrer die Fahreigenschaften und das Verhalten des Reifens unter wechselnden Bedingungen ab und nimmt Bewertungen vor. Die Fahrgeschwindigkeit kann bis zu 170 km/h erreichen.
- Länge 1,800 m
- Breite 6 – 20 m
- Radien der Kurven 100 – 150 m
- subjektive Bewertung
7. Spurwechsel, Elchtest, Slalom
Der Spurwechseltest und der Elchtest bemessen das Verhalten der Reifen bei schnellen Richtungsänderungen. Im Slalomtest wird die Funktionsfähigkeit eines Reifens bei anhaltenden, plötzlichen Richtungswechseln getestet. Die Testergebnisse ergeben sich aus den Messungen der Fahrgeschwindigkeit und den freien Kommentaren des Testfahrers.
- Länge 400 m
- Breite 20 m
8. Geräusch, Geräuschpegel beim Vorbeifahren und Innengeräusch
Der Geräuschpegel beim Vorbeifahren wird nach der EU-Norm 2001/43/EG gemessen. Die Messdaten eines Reifens sollten die Normwerte unterschreiten, damit der Reifen offiziell zugelassen werden kann. Die Innengeräuschmessung gibt eindeutig Auskunft über den Dezibelwert, der vom Reifen in den Innenraum gelangt.Diese Angabe wird von der individuellen Bewertung des Testfahrers ergänzt.
9. Matschplaning
Im Matschplaning-Test sollen das Verhalten und die Lenkbarkeit von Reifen auf einer matschigen Fahrbahn geprüft werden.
Neben den Geschwindigkeitsmessungen schätzt der Fahrer allgemein die Eigenschaften der Reifen ein. Nokian Tyres nimmt bei der Entwicklung der Methode zur Matschplaning-Messung die Vorreiterposition ein. Die Matschbahn auf dem Testgelände in Nokia ist einzigartig.
- Länge des Matschgeländes 20 m
- Breite des Matschgeländes 5 m
- Radius der Bahn 100 m
- verstellbare Matschdicke 40 mm
- Messung des Wassergehalts im Matsch
- Ermittlung der Grenzgeschwindigkeit
10. Fahrkomfort
Beim Testen des Fahrkomforts wird neben dem Verhalten der Reifen auf unterschiedlichen Oberflächen und Belägen auch ihr Einfluss auf den Fahrkomfort ermittelt.
11. Wartungs- und Bürogebäude
- Garagen für Lastkraft- und Personenkraftwagen
- Büros
- Besprechungsräume




